• <b>Höhere Sicherheit für Patienten</b>
    Höhere Sicherheit für Patienten

    Neue EU-weite Sicherheitsmerkmale für Medikamente erhöhen die Patientensicherheit auch in Liechtenstein und der Schweiz.

  • <b>Effiziente Erkennung von Fälschungen</b>
    Effiziente Erkennung von Fälschungen

    Mittels eindeutiger Seriennummern und Barcodescanner werden Arzneimittelpackungen identifiziert und Fälschungen schnell und sicher erkannt.

  • <b>Investition für mehr Sicherheit</b>
    Investition für mehr Sicherheit

    Für alle Akteure im Gesundheitswesen: Medikamentenhersteller, Arzneimittel-Großhändler, Spitäler, Apotheken, Ärzte und Patienten.

  • <b>Optimaler Schutz der Lieferkette</b>
    Optimaler Schutz der Lieferkette

    Neue Sicherheitsmerkmale: Serialisierte Packungen und ein zusätzlicher Manipulationsschutz für legal produzierte Medikamente.

Rezeptpflichtige Arzneimittel sicherer gegen Fälschungen machen - darauf zielt die Delegierte Verordnung (EU) 2016/161 ab. Damit einher gehen neue Sicherheitsmerkmale für Arzneimittelverpackungen und ein flächendeckendes Datenspeicherungssystem für alle EU- und EWR-Mitgliedstaaten.


Alle EWR Länder sind am EU-Hub angeschlossen

Seit dem 9. Februar 2019 sind in allen EWR-Ländern und in der Schweiz nationale Datenspeicher im Betrieb. Damit soll es Fälschern nicht mehr gelingen, ihre - mitunter lebensbedrohlichen - Medikamentenimitate in die legale Lieferkette einzuschleusen.

 

Die gesetzliche Situation in der Schweiz

Um einen gleichwertigen Schutz vor gefälschten Arzneimitteln in der Schweiz zu gewährleisten, soll gemäss Bundesbeschluss, der Art. 17a HMG im schweizerischen Heilmittel Gesetz integriert werden. Das Inkrafttreten dieses Artikels ist gemeinsam mit einer entsprechenden Verordnung vorgesehen. Beide sollen - nach der Vernehmlassung der Verordnung - in 2020 in Kraft treten. Entgegen dem EU-Recht erfolgt das Anbringen von Sicherheitsmerkmalen und die Prüfung derselben gemäss Art. 17a HMG noch auf freiwilliger Basis.
Mehr zu den gesetzlichen Grundlagen in der Schweiz


Der Verband SMVO richtet das nationale System ein

Der «SMVO Schweizerischer Verband für die Verifizierung von Arzneimitteln» (SMVO) wurde am 4. April 2018 gegründet, mit dem Ziel, den Fälschungsschutz in der Schweiz einzuführen. Der Verband setzt sich in Abstimmung mit allen Beteiligten dafür, dass die Verordnung umgesetzt wird. Mehr über die SMVO

Die Aufgaben der Akteure

Die beteiligten Akteure wie Apotheken, Spitalapotheken, Ärzte, Pre-Grossisten, Grossisten, Verblisterungsdienstleister oder Softwareanbieter nehmen wichtige Aufgaben in der Umsetzung war. Eine Zusammenfassung der jeweiligen Rollen und Aufgaben finden Sie hier.

 

Stabilisierungsphase in der EU
Die EU-Fälschungsrichtlinie wurde zum 9. Februar 2019 umgesetzt. Um einen reibungslosen Start und hohen Versorgungsgrad sicherzustellen, wurde für die ersten sechs Monate ab 9. Februar 2019 eine „Stabilisierungsphase“ vereinbart. In dieser Zeit haben alle beteiligten Personen und Organisationen die Möglichkeit, allfällige Prozess- und Anwendungsfehler zu erkennen und zu beheben. Auftretende Daten-, Software- und Handling-Probleme sollen zu keinen weiteren Konsequenzen führen.

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